EchnaTao

„Keiner sei gleich dem andern,
doch jeder sei gleich dem Höchsten.
Wie das zu machen?
Es sei jeder vollendet in sich.“
(Bhagavad Gita)

EchnaTao richtet sich an Menschen, die tiefere Fragen über ihr Leben stellen. Sie spüren, dass es mehr gibt als Karriere und flüchtiges Glück. Manchmal beginnt diese Suche im Inneren – und manchmal führt sie in die Weite der Wüste, in fremde Landschaften und Kulturen, wo äußere Wege zu inneren werden.

EchnaTao knüpft an den gemeinsamen Kern zahlreicher spiritueller Traditionen an – an jene universelle Weisheit, die zu allen Zeiten gegenwärtig war und sich lediglich in ihrer Form dem jeweiligen Zeitalter angepasst hat: die Erkenntnis des Mysteriums Mensch und die Rückkehr zu seinem göttlichen Ursprung.

Dieser Weg spiegelt sich nicht nur im Urchristentum, im Taoismus des Lao Tse und in den Veden, sondern auch in der Philosophie des altägyptischen Pharaos Echnaton wider. Durch die Einführung des Glaubens an Aton, die Sonnenscheibe, löste er sich bewusst von der polytheistischen Religion Ägyptens und verwies auf die Einheit hinter der Vielfalt – ein Bild für die Suche nach dem Göttlichen, die allen Wegen innewohnt.

Dies ermöglicht eine symbolische Sicht auf die heutige gesellschaftliche Situation, in der eine Vielzahl „materieller Götter“ existiert und zugleich eine tiefgreifende Orientierungslosigkeit durch den Verlust traditioneller Werte und Normen entstanden ist.

Im Taoismus bedeutet Leben im Einklang mit dem Tao, dem Weg des Wu Wei – des Nicht-Erzwingens – zu folgen, einer universellen Kraft, die das Leben von Illusionen löst und zur Harmonie der Einheit führt.

EchnaTao veröffentlicht Texte über die zentralen Fragen des Lebens:

  • Wer bin ich?
  • Woher komme ich?
  • Welchen Sinn hat mein Leben?

Diese Fragen führen uns in die Tiefe unseres Selbst, ermutigen zur Selbstreflexion und helfen, den Lebensweg bewusst und authentisch zu gestalten. 

Auf den spirituellen Marokkoreisen entsteht ein Raum für Begegnung, Austausch und stille Einkehr. Sie laden dazu ein, den eigenen inneren Quell zu entdecken und die äußere Welt als Spiegel der inneren Wirklichkeit zu erfahren. Jeder Schritt in der Weite der Landschaften und im Spiel von Licht und Schatten wird so zu einer Reise nach innen – eine Einladung, gemeinsam zu erkunden, zu lernen, zu wachsen und äußere Erfahrungen mit inneren Einsichten zu verbinden. 

Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und laden Sie ein, diese Reise gemeinsam zu erleben.

Ihre Redaktion von EchnaTao

 

Der Reiseleiter

Uwe Döpel erblickte das Licht dieser Welt zu einer Zeit, als sie schon nicht mehr in Ordnung war.

Das Chaos war allgegenwärtig: in der Zerstörung der Natur, in sozialen Verwerfungen und in einem nie endenden Strom aus Stress, Konflikt und Krieg zwischen Menschen und Völkern.

Von diesem tief empfundenen Leid bewegt, suchte er Harmonie in der unberührten Natur. Mit 18 Jahren machte er sich per Anhalter auf den Weg nach Lappland – in die letzte Wildnis Europas. Es folgte ein zweijähriger Einsatz für den Natur- und Umweltschutz.

Auf der Suche nach den Ursachen des Leides kam er mit der universellen Weisheitslehre in Berührung. Plötzlich erschienen all die empfundenen Ungerechtigkeiten und Missstände in einem neuen Licht – sie fanden nachvollziehbare, tiefgründige Erklärungen.

Schließlich begann er ein Biogeographie-Studium in Saarbrücken. Während dieser Zeit unternahm er eine Reise nach Indien, die ihn auf eine ausgedehnte Wanderung quer durch den Himalaya führte. Dort beschäftigte  er sich mit den Lehren des Buddhismus, des Lamaismus, der Veden und des Hinduismus.

So wie ein Zimmermann auf der Walz seine Fähigkeiten erweitert, vertiefte Uwe Döpel sein Studium der Botanik und Geographie in Göttingen. Die Studiererei wurde  ergänzt durch Klimatologie, Eiszeitforschung und Ökologie. Eine Studienarbeit führte ihn – erneut per Anhalter – von Göttingen in die zentrale Sahara, in das algerische Hoggar-Gebirge. Tätigkeiten als Reiseleiter für Naturstudien folgten in Spanien und Rumänien. Die Diplomarbeit brachte ihn zurück zu den Gletschern Schwedisch-Lapplands.

Nach dem Studium stieg er ins praktische Berufsleben ein und gründete ein Büro für Landschaftsplanung.

Stets blieb genügend Zeit, andere Länder und Kulturen kennenzulernen. So wurden im Laufe der Jahre über fünfzig Länder auf fünf Kontinenten bereist – Marokko, mit seinen faszinierenden Landschaften und Bewohnern, zählt dabei zu den persönlichen Favoriten.

Im Hintergrund all seiner Reisen standen grundlegende Fragen: Wie gestalten andere Kulturen ihr Dasein, und worin unterscheiden sich ihre Lebensthemen von denen der westlichen Welt?